Am Donnerstagnachmittag der Startwoche hatte das Doku-Team Digital die Chance einen Firmenbesuch bei Namics abzustatten. Noch nie von Namics gehört? Dann führen wir dich nun rum, wie wir selbst herumgeführt wurden.

Seit rund drei Monaten haben sich Namics an einem neuen Standort in St.Gallen eingemietet. Stolz nahm uns Andreas Knechtle in Empfang und zeigte uns zuerst die coolsten Extras, welche das Gebäude bietet. Dazu gehören ein Mineralwasserhahn, ein riesiger Attikaraum mit Terrasse, wo die Mitarbeiter essen und abschalten können, Tischfussball, eine grosse und gute Kaffeemaschine, Erholungsecken mit Kissen und Chemineé-Fernsehen, und vieles mehr. Alles Dinge, die einen Workspace modern und mitarbeiterfreundlich gestalten.
Danach nahm uns Matthias Fehske – Principal Consultant – mit in eine Sitzungsbox, wo er uns über das Unternehmen selbst erzählte. Es ging um die drei Fragen, was Namics macht, wer Namics ist, und wieso dies für uns relevant ist.

Der IT-Dienstleister Namics hat heute insgesamt sechs Standorte, wurde damals in St.Gallen gegründet. Rund 500 Mitarbeiter/innen arbeiten Tag für Tag für Kunden wie Migros, Helvetia, UBS, Swisscom, Victorinox usw. Zu den Dienstleistungen gehören Mobile Apps, Websites und Portals, Digital Workplace, eBusiness und eCommerce.

Nun, das ist alles sehr theoretisch, was kann ich mir darunter vorstellen?

Genau das hat sich Matthias Fehske wahrscheinlich auch gedacht, und uns anhand eines Fallbeispiels erklärt, wie so eine Zusammenarbeit ungefähr ablaufen könnte. Immer wieder wurde uns bewusst, wie viel Arbeit hinter einer Website steht, und was man alles benötigt. Schon in der Startwoche erhielten wir verschiedene Inputs von unserem Tutor Christopher Kindl, die uns beim Verständnis vom Aufbau von Webseiten unterstützten. Der ganze Ablauf – bis so eine Webseite steht – dauert ewig. Nicht nur das Design, sondern vor allem der Aufbau ist sehr schwierig zu erstellen, denn die meisten Kunden wissen gar nicht, was sie überhaupt wollen. Deswegen muss man in jeder einzelnen Projektphase sehr eng mit dem Kunden zusammenarbeiten. Bei Namics gilt immer der Grundsatz:

„Wir denken vom Kunden aus, wir haben jeden Tag Freude über Kunden, Kollegen und Arbeit.

Namics ist anders aufgebaut als die meisten Unternehmen. Jede/r Mitarbeiter/in hat mehrere Rollen gleichzeitig. Man wird in Skill Groups eingeteilt, in welcher Mitarbeiter/innen gleiche Kompetenzen teilen und der gemeinsame Wissensaufbau im Vordergrund steht. Nur schon die Sitzordnung ist ganz durchmischt, denn man kann selbst wählen, neben wem man sitzen möchte. So kann es gut sein, dass der Chef neben einem Praktikant sitzt, alle sind in mehreren Grossraumbüros angesiedelt. Speziell ist auch, dass alle Mitarbeitenden ihre Visitenkarte selbst designen können. 
Wie uns Matthias Fehske erklärt hat, hat Namics – im Vergleich zu anderen Unternehmen – sehr viel Fluktuation. Jedoch verfolgen alle Angestellten gemeinsame Prinzipien. Man vertraut darauf, dass man trotzdem gut zusammenarbeiten kann, ohne schon ein jahrelang eingespieltes Team zu sein. Wie man an den Geschäftszahlen sieht, funktioniert dies bis jetzt hervorragend. 

Und wieso ist das für uns relevant?

Eine wichtige Erkenntnis davon ist sicher, dass nicht jedes Unternehmen gleich geführt werden muss, nur um Erfolg zu haben. Das soll uns anregen, vermehrt kritisch zu hinterfragen und nicht alles, was uns vorgetragen wird, automatisch zu glauben – auch nicht in der Uni. Wir sind jung, wir haben die Chance Dinge zu verändern und unseren eigenen Weg zu gehen.
Digitalisierung ist Realität. Ist Zukunft. Ist Fortschritt. Deshalb ist es gerade für uns wichtig, mehr darüber zu wissen und einen Blick hinter die Kulissen zu wagen. 

Nach seiner Präsentation hat Matthias Fehske uns das Wort übergeben, um allfällige Fragen zu klären. Unter anderem wurde gefragt, wie denn die Zukunft von Social Media aussieht, oder wie es mit der Frauenquote im IT-Bereich steht. Zum Schluss gab es noch ein Gruppenfoto:

Wir danken Namics für die Präsentation und das Interesse, mit Studierenden zusammenzuarbeiten. Es hat uns Spass gemacht!