In der vergangenen Startwoche lösten ca. 1500 Neueintretende in 60 Arbeitsgruppen unsere Fallstudie zum Thema «Vorsorgerisiken Schweiz – Kampagnenwettbewerb».

Alle präsentierten ihre innovativen Lösungen vor der Vorjury früh am Freitagmorgen. Der anschliessende Marsch zur Olmahalle 2.1 war geprägt von Nervosität – durch den anstehenden Vorlesungsstart, aber auch, weil die Finalistengruppen erst live in der Abschlussveranstaltung bekannt wurden.

Angekommen in der Olmahalle setzten sich VertreterInnen aus allen 60 Gruppen vorne rechts vor die Bühne um für einen allfälligen Pitch einsatzbereit zu sein, denn zehn Gruppen präsentierten vor dem grössten Publikum der HSG ihre Kampagne.

Punkt 10.15 Uhr betrat Moderator Daniel Sager die Bühne, er stellte die Jury vor und Rektor Prof. Dr. Thomas Bieger begrüsste die Neueintretenden an der HSG. Dann kam das erste Couvert mit den ersten drei Finalistengruppen, die PräsentatorInnen machten sich auf den Weg ins Backstage und standen kurz später auf der Bühne. In Abwechslung mit Interviews mit den Jury Mitglieder Prof. Dr. oec. HSG Alexander Braun, Dr. jur. HSG Markus Gemperle, Susanne Giger und Daniela Keller folgten drei weitere Couverts, sieben weitere Finalistengruppen.

Die Jury zog sich zurück, das Publikum wählte den Publikumsliebling und schickte damit Gruppe 44 ins Theater St.Gallen.

Nach einer kurzen Beratungszeit kehrte die Jury zurück und gab die Siegergruppe bekannt. Gruppe 35 konnte mit einem Whatsappchatverlauf überzeugen und sicherte sich so für zwei Tage eine Auszeit vom anspruchsvollen Assessmentjahr in den Bündner Bergen in Laax.

Am 9. Dezember war es dann soweit. Morgens um 7 Uhr besammelten wir uns beim Carparkplatz hinter der FHS – für einige nur eine kurze Schlafpause, um sich dann im Bus gleich wieder ins Reich der Träume zu begeben. Kurz vor unserer Ankunft in Laax richtet unsere Siegerreiseorganisatorin, Mattea einige Worte an alle. Die Vorfreude auf das gemeinsame Erlebnis stieg und spätestens bei der Temperaturbekanntgabe, freundliche minus 16° C, waren dann auch alle wach.

Angekommen in Laax bezogen wir die modernen und heimeligen Zimmer des Hotels Signina und genehmigten uns noch eine Stärkung/letzte Portion Wärme bei Kaffee und Gipfeli. Anschliessend machten wir uns auf den Weg Richtung Crap Sogn Gion. Oben realisierten wir sehr schnell, wie kalt sich mius 16° C bei mittlerer Windgeschwindigkeit anfühlen kann. Dies konnte aber die Stimmung nicht trüben, im Gegenteil, unter diesen extremen Bedingungen wuchs die Siegergruppe noch stärker zusammen. Dies war auch wichtig, denn auf dem Berg mussten sie verschiedene Teamchallenges lösen, bevor es zur Aufwärmung ins Mittagessen ging. Wem auch dies nicht ausreichte um wieder alle Körperteile zu spüren, dessen Herz erwärmte sich spätestens beim Lava-Schokoladen-Cupcake.

Am Nachmittag war uns das Wetter etwas linder gestimmt, die Challenges jedoch umso härter – aber auch umso lustiger. Im Hotel zurück ging es dann für die meisten erstmal in den Spabereich, ins warme Wasser oder gar das Dampfbad oder die Sauna.

Für das Nachtessen entführte uns Mattea zurück in den stockfinsteren Wald. Inzwisc hen hatte ein Eventteam eine Lichtung mit Feuer erhellt und erwartete die Siegergruppe bereits mit Glühwein und einem Fondue am offenen Lagerfeuer. Für viele war dies  das erste Fondue überhaupt.

Gemeinsam gingen wir zurück ins Hotel. Das Organisationsteam der Startwoche besetzte die gemütliche Hotelbar und schwelgte in Erinnerung an die Startwoche 2017, während sich die Siegergruppe ins Nachtleben von Laax stürzte.

Am nächsten Morgen wartete ein köstliches Frühstücksbüffet auf die hungrigen Studierenden.

Die extremen Wetterbedingungen, die verzwickten Teamchallenges und das winterliche Fondue am Lagerfeuer bescherten die Assessmentstudierenden mit einer willkommenen Abwechslung zum Studium und verhalf zu einem letzten, gemeinsamen Erlebnis der Startwochengruppe 35 der Universität St.Gallen.