Der MakerSpace – Ein Raum für kreative Köpfe

Alle Startwochengruppen besuchen ihn, um ein Gruppenfoto zu machen: Den Startup@HSG MakerSpace. Und alle fragen sich: Was ist das für ein Raum? Hinter dem MakerSpace steckt allerdings viel mehr, als die Meisten vielleicht denken.

Der MakerSpace soll in einem lockeren Umfeld Platz für Kreativität und neue Ideen bieten. Durch die sehr moderne Einrichtung, welche viele verschiedene Sitz- und Arbeitsmöglichkeiten bietet, können Ideen und Gedanken offen ausgetauscht werden. Grundsätzlich können alle Studierenden den MakerSpace nutzen. Voraussetzung dabei ist, dass der MakerSpace nicht genutzt wird, um zu lernen oder zu essen, sondern um Ideen für Projekte und Start-ups zu besprechen und weiterzuentwickeln. Zusätzlich zu der individuellen Nutzung durch Studierende finden auch regelmässig öffentliche Events statt, wie zum Beispiel das Co(de)-Learning@HSG, bei welchem interessierte Studierende ihre Programmier-Kenntnisse verbessern können.

Neben dem MakerSpace gibt es noch weitere Angebote, durch welche kreative Köpfe und Start-ups an der HSG gefördert werden. Im Zentrum steht dabei Startup@HSG, welches die Schaltzentrale für Unternehmertum an der HSG ist. Angeboten wird zum Beispiel die Möglichkeit eines individuellen Coachings für Gründer, die ihre Idee weiterentwickeln wollen und nach Feedback suchen. Es besteht zudem die Möglichkeit zur Konsultation eines Anwalts, welcher Gründern in Rechtsfragen zur Seite steht. Des Weiteren verfügt Startup@HSG auch über ein grosses Netzwerk an Mentoren und Investoren, welche an Start-ups der HSG vermittelt werden und diese mit Rat aber auch finanziell unterstützen.

Jedes Semester werden zudem im Rahmen des Entrepreneurial Talents Programm acht Studierende der HSG, welche sich beworben und mit ihren Ideen überzeugt haben, als Talente ausgewählt. Diese werden dann mit 2000 Franken ausgestattet und erhalten Zugang zu exklusiven Events. Das Ziel dabei ist, besonders engagierte und talentierte Studierende zusätzlich zu fördern und ihnen den Einstieg in die Gründerszene zu erleichtern.

Insgesamt ist die Unternehmerszene gemäss Diego Probst, Head of Startup@HSG, in den letzten Jahren an der HSG deutlich sichtbarer geworden. Dies ist sicherlich auch der Gründung des eigenen Spin-off Labels zu verdanken. Dabei handelt sich um ein Gütesiegel, welches Firmen, die aus der HSG entstanden sind, beantragen können. Insbesondere nach aussen ist dadurch die Gründerszene der Universität St. Gallen deutlich spürbarer geworden.